von Renate | 04/04/2012 | Bewusstseinswandel |
Heute einmal etwas mehr Kontroverse…. habe gerade den Impuls dazu. Ein Kollege hat mich gerade via Facebook zu einer Channeling Ausbildung 1 „eingeladen“ und dieses kleine Ereignis „motiviert“ mich, jetzt endlich einmal darüber zu schreiben warum Channelingkurse und dergleichen der Überschmarrn der Eso-Szene sind. Außerdem ist jetzt wohl auch die Zeit gekommen, meine Blogbeiträge etwas anders zu gestalten – persönlicher, hoch-frequenter, kritischer und vor allem über das zu schreiben, was mich wirklich bewegt – auch wenn es manchmal unangenehm ist. Da ich sehr ungerne eine Angriffsfläche bieten mag für all die aggressiven Energien und Projektionen von unwissenden Menschen, habe ich mich sehr lange bedeckt gehalten. Und auch, um in Ruhe meine Arbeit machen zu können, ohne die Störgeister in menschlicher und nicht-menschlicher Form, die es auf sich genommen haben, in dieser Weise zu „dienen“. Mal sehen auf welche Resonanzen mein Artikel treffen wird…
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von Renate | 19/03/2012 | Körper & Heilung |
Die positive emotionale Ladung
In unserem Universum ist immer alles im Fluss, und die gesamt Schöpfung ist ein unendlicher Tanz von Energie-Gegensätzen, die sich anziehen und ergänzen. Um das Kalte zu spüren müßen wir wissen wie sich heiss anfühlt; um Tageslicht zu kennen, müßen wir die Dunkelheit der Nacht erfahren haben. Jedes dieser Konzepte braucht sein Gegenteil, damit es existieren kann. Genauso zieht das Männliche das Weibliche an und der positive Pol zieht den negativen an. Sie brauchen sich gegenseitig.
Das nennen wir die positive emotionale Ladung, welche die Lebenskraft in Bewegung bringt. Der Fluss der frei zum Ozean fliesst, versorgt auf dem Weg dorthin unendlich viele Organismen und Lebewesen. Während der Fluss immer weiterfließt, leben und reproduzieren sich die angrenzenden Ökosysteme auf gesunde Art und Weise. In unserem Körper-Geist-System gibt es auch verschiedene Kanäle, die wie ein Fluss fließen müssen, um alles andere in unserem System zu ernähren, es lebendig und gesund zu halten:
- Die Luft fließt durch unsere Bronchien ein und aus.
- Das Blut fließt durch die Adern, Venen und Kapillargefäße, es nährt und reinigt uns.
- Die Lymphe fließt durch die Lymphgefäße, entfernt Abfallprodukte und schützt somit das gesamte System.
- Nährstoffe werden im Verdauungstrakt aufgenommen und gehen ins Blut über.
- Neurotransmitter bewegen sich mit Informationen durch das Nervensystem.
- Das Chi fließt durch Energiekanäle oder Meridiane, die die Energiekörper mit Lebenskraft formen.
- Die Lebenskraft fließt durch das Körper-Geist-System als Ganzes, tritt in den Körper ein und durch die Energiewirbel, auch Chakras genannt, wieder heraus. So ergibt sich die Verbindung mit dem Mikrokosmos und dem Makrokosmos.
Diese essenzielle, kreative Lebenskraft fließt in jeder manifestierten Form der Natur; sie ist flüßig, frisch und rein. Wir erkennen sie leicht, wenn uns der Ausdruck einer Blume, eines Babys oder einer wunderschönen Landschaft innerlich bewegt.
Babys sind fast vollständig positiv energetisch geladen. Das Energiefeld eines Neugeborenen ist höchst sensitiv und verhält sich wie ein Schwamm. Die Aufnahme- bereitschaft seines Bio-Computers ist sehr hoch. Man könnte fast sagen das Ziel des Babys ist es, alle neuen Informationen und Erfahrungen sofort aufzunehmen und auf alles, was das Leben in jedem Augenblick zu bieten hat, zu reagieren. Das Baby handelt und fühlt entsprechend der Lebenskraft, die frei durch sein System fließt. In diesem Zustand gibt es keinen Damm, der den Fluss behindern könnte; sowohl „gute“ wie „schlechte“ Empfindungen werden intensiv gefühlt und unpersönlich aufgenommen. Babies sind optimistisch und von großer Neugier getrieben.
In unserer Kultur nimmt der Verstand unverhältnismäßig viel Raum ein und erstickt, Schritt für Schritt, unsere Emotionen, die wir in der Kindheit viel natürlicher ausdrücken konnten. Demnach speichern wir allmählich die unterdrückte Lebenskraft als negative emotionale Ladung und Energie-Kontraktionen. Wir gewöhnen uns an diesen Energiezustand und meinen, dass Leid und Schmerz zum Normalzustand gehören. So kommen wir dann auf den Gedanken das wir eigentlich aus einem Schmerzkörper bestehen. Unbewusst werden wir zum Opfer und erleben eine Enttäuschung nach der anderen, bis zur letzen, nämlich der des Todes.
Eckhart Tolle in seinem Buch: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart (The Power of Now) sagt: „Es gibt zwei Ebenen von Schmerz: der Schmerz, den man jetzt erschafft, und der Schmerz der Vergangenheit, der weiter im Geist und im Körper lebt. Der Geburtsschmerz gehört auch dazu. Der angesammelte Schmerz ist eine negative Energie, die den Geist und den Körper beherrscht. Wenn man ihn als eine unsichtbare, selbstständige Wesenheit betrachtet, kommt man der Wahrheit schon näher. Es ist der Schmerzkörper.“
Für mich besteht der sogenannte „Schmerzkörper“ von E. Tolle aus einer Kombination aus Emotional, Mental-, und Astralkörper (Körper zwei, drei und vier nach dem System von Barbara Ann Brennan).
Wenn die negative emotionale Ladung die positive ersetzt
Viele von uns haben schon solche oder ähnliche Situationen erlebt: man sitzt in einem Raum, vielleicht mit Freunden oder Bekannten, amüsiert sich und plötzlich fühlt man sich total unwohl und innerlich angespannt, weil jemand „negative“ geworden ist. Ist dir schon einmal aufgefallen, das so etwas niemals anders herum passiert? Ein negativer Zustand lässt sich nicht ändern, wenn die Menschen im Umfeld entspannt und zufrieden sind. Umgekehrt ist es jedoch oft so, dass ein zufriedener Mensch sich anstecken lässt und seinen Gemütszustand sehr schnell und unbewusst ändert. Es steigen negative Emotionen hoch. Die positive emotionale Ladung zieht sich zurück, wenn eine negative Ladung vorhanden ist, weil die positive von Natur aus alles hereinlässt. Deshalb sind Babies so empfänglich für negative und positive Emotionen. Manchmal kann ein völlig unbedeutendes negatives Ereignis das Baby so verstören, dass es sofort anfängt zu schreien und zu weinen. Es nimmt die negative emotionale Ladung von Menschen in seiner Umgebung sehr schnell auf.
Dieser Prozess beginnt bereits im Mutterleib, wenn zunächst der Embryo und dann der Fötus alles aufsaugen, was die Mutter erlebt, fühlt, isst, trinkt und denkt. Später, während und nach der Geburt, nimmt das Kind weiterhin alle energetischen Schwingungen der Erwachsenen aus seiner Umgebung auf. Während der Kindheit entwickelt der kindliche Geist Glaubenssätze oder er imitiert die der anderen, trifft Urteile über sich selbst und das Leben und kreiert somit ein Selbstbild, eine Art scheinbares Bild über sich selbst. Unsere Tugenden und Talente sind größtenteils das Ergebnis dieses unbewussten Prozesses. Auf gleicher Weise entwickeln sich unsere Schwächen und Unzulänglichkeiten. Mit der Zeit sammeln sich negative Erfahrungen, Glaubensmuster und Urteile in unserem Körper-Geist-System an und rufen den Schmerzkörper hervor.
Da wir alle Babies waren, ist die reine, positive emotionale Ladung im Grunde ein Teil von uns. Energie-Kontraktionen habe eine falsche Identität geschaffen, an die wir unsere angeborene Freude verloren haben. Wir leiden darunter, weil wir etwas erschaffen haben, das nicht real ist. Mit anderen Worten, der Schmerzkörper hat unsere ursprüngliche Natur ersetzt, indem er die positive emotionale Ladung erstickt hat. Diese hat sich zwar zusammengezogen, lebt jedoch immer noch in uns. Wenn wir den Weg zu unserem Lichtkörper zurückfinden und unseren ursprünglichen Zustand eines spontanen, offenen, frei fließenden Wesens erreichen wollen, ohne die lähmenden Selbstbilder, unsere Zukunftsängste oder bitteren Ressentiments gegenüber der Vergangenheit, dann müßen wir uns über unseren gegenwärtigen Zustand bewusst werden und einen Weg zurück zu unserem Urzustand finden. Wir müssen lediglich das verlernen, was uns als Wahrheit gelehrt wurde, um dann unser wahres Selbst wiederzuentdecken.
„Viele Verhaltensweisen unseres täglichen Lebens sind das Ergebnis von Informationen, die dekodiert und auf zellulärer Ebene gespeichert werden. Diese Muster sind in der Regel harmlos und tragen nicht wesentlich zur Fehlfunktion oder Zerstörung des Körpers bei, wie das bei Krankheiten der Fall sein kann. Andererseits sind Verhaltensmuster ein materialisierter Ausdruck von Informationen, die aufgrund vergangener traumatischer Erlebnisse gespeichert wurden. Wenn wir Klienten mit traumatischen Störungen behandeln, müßen wir berücksichtigen, das ihr Problem ein Ausdruck dieser in den Zellen gespeicherten und dekodierten Information ist. Damit die therapeutische Intervention von Nutzen ist, muss sie darauf ausgerichtet sein, sie von der traumatischen Erinnerung geschaffenen zellulären Muster aufzudecken, zu isolieren und dekodieren.“
Thomas R.McClaskey, Decoding Traumatic Memory Patterns at the Cellular Level
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von Renate | 08/03/2012 | Körper & Heilung, Liebe & Partnerschaft |
bildet den Hintergrund für tausend Fragen, die wir uns selbst immer wieder stellen: Wie empfinden wir in Bezug auf unsere Körper? Fühlen wir uns der Liebe würdig? Wissen wir wirklich, wie wir die Liebe körperlich ausdrücken können? Alle diese Fragen kreisen um instinktive Urenergien, die wir in uns spüren, und die von unzähligen Vorfahren, welche an den gleichen quälenden Selbstzweifeln wie wir litten, an uns weitergegeben wurden.
Nahezu alle unsere Kernthemen stammen aus unserer Sexualgenetik. Wir können das Thema Sexualität nicht von dem der Beziehung, Macht, Zurückweisung und sogar dem Thema Geld, nicht trennen. Wir setzen unsere sexuellen Energien auf all diesen Feldern ein.
Es ist viel leichter, sich in unserer Familienkonstellation nach Zeichen der körperlichen oder emotionalen Vererbung umzusehen, als über unsere Sexualgenetik nachzudenken. Viele von uns ahnen (wissen) das wir unsere Sexualgenetik von unseren Eltern und Geschwistern, sogar von Cousins und Freunden geerbt haben. Aber viele haben sich noch nicht wirklich überlegt was das bedeutet.
Die Qualität der ersten sexuellen Kontakte die wir als Frau oder als Mann erlebten haben – hatte immer mit unseren Eltern zu tun. In der Phase der Empfängnis wurden die vorherrschenden Emotionen, Gedanken und energetischen Prägungen, die während des Geschlechtsaktes entstanden sind als wir gezeugt wurden, tief in unseren Zellen, in unserer DNS, verankert und bilden so ein Grundmuster (oder erste Prägung) die wir in späteren Jahren, wenn wir sexuell aktiv werden, in uns aktivieren und zu leben beginnen.
Das heißt: wir tragen (meist nicht) die Energie einer klaren, lustvollen, mit dem göttlichen vereinte sexuelle Energie in unsere Ehe oder Partnerschaft, sondern wir tragen und leben die (meist sehr limitierte) sexuelle Prägung unserer Eltern. Durch dieses Phänomen schlafen nicht zwei göttliche Menschen auf Allerhöchster Ebene der Lust miteinander, sondern der Partner übernimmt die Vater Rolle und die Partnerin die Mutterrolle, jeder zum jeweiligen Geschlecht versetzt. Aus dieser Energie heraus lässt sich leider nur eine sexuelle Kraft aufbauen deren höchste Form im besten Falle Fürsorge ist, jedoch nicht um wahrhaft lebendige und kraftvolle göttliche Sexualität.
Jetzt ist wirklich die Zeit gekommen uns von diesen sexuellen Ur-Prägungen unserer Eltern und Ahnen zu befreien und Heilung herbeizuführen. Es werden jetzt über zwei sehr große Energieportale mehrere sexuelle Energien empfangen – die sexuelle Kraft ist ein Element das für den natürlichen Schöpfungsprozess gemeinsam mit dem kosmischen Schöpfungsprozess für neue Energien und neue Materialisationen sorgt – es darf hierbei jedoch nicht aus der Macht der Manipulation gehandelt werden, da diese Welle in ihrer Struktur sehr mächtig ist. Hier geht es um die emotionale Loslösung der sexuellen Trägerenergie – welch eine Befreiung derart tiefer Natur ist, dass man sich erst einmal daran gewöhnen muss.
Wir beginnen über den emotionalen Körper bewusst in den Frieden mit allen jemals gelebten sexuellen Energien zu gehen die unserer dreidimensionalen Entwicklung entsprachen – das bedeutet wir löschen alle sexuellen Programme aller Kontakte die wir jemals hatten. Dies geschieht über den Nabel und über das Steißbein. Wir beginnen die Struktur aller sexuellen Energien in uns und in unseren Organen zu erlösen und zu befreien, und die verstärkt hereinströmenden Energien der weiblichen Ur-Quelle mit den neuen sexuellen Wellen werden in unserem gesamten Lichtkörper – über alle Energiekanäle hinweg verströmt und ausgedehnt. Die Kraft des kosmischen Vaters und der Kosmischen Mutter fließen durch alle Meridiane und Zellen.
Ein kleines Experiment – zum selber ausprobieren:
Atme mehrmals tief durch, um dich in einen mehr meditativen Zustand zu versetzen.
Bitte deinen Körper dich tief mit deiner DNS* zu verbinden und dann folgendes durchzuführen:
„Ich verbinde mich jetzt mit den Seelenanteilen meiner Eltern und bitte darum alle vorliegenden Sexual-Programme und Kodierungen zu erlösen“.
Akzeptiere, was immer dir in den Sinn kommt. Vielleicht siehst (oder spürst) du einen Flecken oder einen Klumpen auf einem Strang oder etwas leuchtendes. Es gibt keine richtige oder falsche Antwort, da jede Person so wahrnimmt, wie der Körper es ihr zeigt. Du wirst deine DNS höchstwahrscheinlich jedes Mal anders wahrnehmen, wenn du in sie hineinfließt, so wie die ca. 75 000 Gene (ganz genau weiß man es nicht) sich je nach Zweck anders anordnen.
Wenn du die Gedankenformen in der DNS lokalisiert hast, bitte dein Höheres Selbst, die vollkommene Licht-Frequenz (ich nenne sie CoReOn) zu wählen, um sie aufzulösen/erlösen. Stell dir vor das Licht kommt wie ein Laserstrahl in deine DNS und löst die Programmierungen auf.
Nochmals tief einatmen und spüre jetzt eine neue Leichtigkeit in deinem Körper.
*Was ist DNS (DNA)?
DNS (Desoxyribonukleinsäure) ist die komplizierte Verbindung, aus der die Gene und Chromosomen bestehen. Die DNS enthält die gesamte genetische Information, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird.
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Herzlichst, Renate
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von Renate | 20/02/2012 | Körper & Heilung |
Nach fernöstlicher Heilkunde erzeugt jedes Zuviel oder Zuwenig Disharmonie sowohl im körperlichen als auch im seelischen Bereich. Durch geistiges/spirituelles Heilen können auf dem energetischen Wege ganzheitliche Bewusstseinsveränderungen initiiert werden. Die rechte und linke Gehirnhälfte kommen in Harmonie, der Atemkreislauf entspannt sich, die Gefühle und Stimmungen entkrampfen sich, weil man sich seelisch verstanden fühlt.
Viele Menschen kommen wieder in Kontakt mit den göttlichen Kräften der Geborgenheit und Liebe. Dann fühlen sie sich wieder eins mit sich selbst, auch wenn die Probleme nicht sofort behoben sind. Diese innere Entspannung kann tiefgreifende Heilungsprozesse in Gang setzen.
Unser Körper besteht nicht nur aus dem physischen Körper, sondern auch aus einem Energiefeld, auch Energiekörper genannt. Im Energiekörper manifestieren sich Blockaden oder negative Energien noch bevor ein körperliches Symptom entsteht. Diese Blockaden entstehen z. B. durch negative Emotionen, die nicht verarbeitet worden sind. Ein/e geschulte/r EnergetikerIn nimmt dieses Energiefeld wahr; sie können dieses Energiefeld beeinflussen, Blockaden und „schlechte“ Energie entfernen und es mit heilender Energie auffüllen. Ganzheitliche Heilung erfolgt nur, wenn alle Ebenen des menschlichen Daseins erfasst werden: geistig-mental, seelisch-emotional, körperlich und spirituell-energetisch. Ansonsten fährt unser Unterbewusstsein fort, diejenigen Muster immer wieder anzuziehen, welche noch im Zweifel oder im Durcheinander gehalten werden:
- Jedes psychische oder körperliche Symptom basiert auf seelischen Hintergründen.
- Hintergründe zu erkennen ist relativ einfach, sie zu ändern – nicht immer.
- Die Kenntnis von Ursachen allein hilft noch nicht, denn hinter jeder Ursache findet sich eine Neue.
- Unsere Gesundheit und Konzentrationsfähigkeit kann sich durch Spirituelles Heilen verbessern.
- Beziehungen können sich verbessern oder klären. Beruflichen Möglichkeiten und Begabungen werden klarer.
Indem wir unsere eigene Wahrheit auf allen Niveaus verstehen, werden wir frei von prägenden Energiemustern, unpassenden Gedankenformen und dem (festhaltenden) Einfluss, den Menschen auf unser Leben haben können.
Wir befinden uns im Zeitalter der Quantenphysik
Wenn wir mit unserem Bewusstsein weit genug in den nicht-manifestierten Bereich der Materie vordringen, stellen wir fest, dass die feste Substanz verschwindet und nur noch komplexe Energiemuster vorhanden sind. In diesem Schwingungsbereich sind alle Dinge raum- und zeitlos und ungeteilt. Dieser Bereich beherbergt die geordnete Wirklichkeit, das potenzielle Leben in seiner reinen Form. Aus diesem Verständnis heraus ist der Mensch nicht nur „feste Substanz“, sondern gleichermaßen ein „lebendiges Energiefeld“. Krankheit entsteht, wenn die Schwingungen im Körper unharmonisch verteilt sind. Dieses Ungleich- gewicht entsteht durch fehlgesteuerte mentale und emotionale Lebensmuster. Ein Geist- heiler ist in der Lage, sich auf das Schwingungsfeld der Einheit einzustellen und Impulse zur ganzheitlichen Schwingungsanhebung in den energetischen Körpern zu bewirken, die sich in die physischen Bereiche bis auf Zellebene fortsetzen. Die Lösung zur Entwicklung liegt in jedem Menschen selbst. Spiritueller Heiler (Therapeuten, Energetiker) sind nichts anderes als Katalysatoren für die Prozesse der Heilung und geben die entsprechenden Impulse zum Weitergehen auf dem individuellen Weg mit dem Licht. Es bildet sich ein Zusammenspiel sich ergänzender Komponenten aus dem „Menschsein“ und den höher-spirituellen Energien die unmerklich und leise ineinander übergehen und ein Energiefeld kreieren, das allen Teilnehmern die Möglichkeit für Balance, Heilung, Problemlösung und Erkenntnis bietet und genau die Bereiche ins Bewusstsein bringt, die zu diesem Zeitpunkt „geheilt“ werden sollen.
Es geschehen Heilungsprozesse auf allen Ebenen, sowohl körperlich und geistig, als auch psychisch, emotional und spirituell. Die Herausforderungen dieser Prozesse verlangen das Erfahrene auch anzunehmen, in Kontakt mit der inneren Quelle zu bleiben und alles aus dem Weg zu räumen, was den Weg zur Quelle versperrt und dann diesen auch stets frei zu halten. Dazu bedarf es auch einer inneren Führung, die immer wieder Bestehendes vervollständigt und zu verstehen gibt, welche Potenziale und Qualitäten jeweils zu aktivieren sind.
PHYSISCHE EBENE
Die physische Hülle, der menschliche Körper, trägt ein eigenes Bewusstsein. Dieses Bewusstsein ist von Sterben, Krankheit und Alterung geprägt. Der physische Körper kann in seinem Bewusstsein erhöht werden, wodurch das ursprüngliche Wissen eines göttlichen Menschen freigesetzt wird.
Zum Beispiel:
- neue göttliche “Organ Templates” werden aktiviert und um eine Verbesserung und Harmonisierung der bio-energetischen Felder zu bewerkstelligen
- alle feinstofflichen Felder werden geklärt um eventuelle Krankheiten aufzulösen
- energetische Vergiftungen werden aufgelöst und entfernt
- Strukturen und Dichtefeldimplantationen werden entfernt um Restdunkelfelder zu wandeln
- Strukturumbau der eigenen Genetik (DNS Arbeit) soweit es möglich ist
- die „Core Matrix“ (Kernmatrix) wird gereinigt, neu auszubalanciert, neu verwoben und gestärkt
- (alte) Chakrenkonstrukte die noch aktiv sind werden gewandelt
- elektrische und magnetische Resonanzen die noch nicht angepasst und aufgewertet sind werden ausgeglichen
- die Installation und Integration verschiedener planetarer und universeller Energiefelder wird durchgeführt
Sanfte, kraftvolle und sehr tief nährende Energien aus der Urquelle, sowie Licht-Meister und Engelwesen sind oft anwesend um solche Prozesse zu unterstützen und zu fördern. Die Energien dieser Lichtwesen werden auch manchmal in den Energiekörpern verankert damit sie zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen – wenn man sich wieder mit ihnen bewusst verbinden möchte.
MENTAL – EMOTIONALE EBENE
Mentalkörper, Emotionalkörper und Ätherischer Körper beeinflussen sich. Das Wohlbefinden des physischen Körpers ist somit auch vom Mental- und Emotionalkörper abhängig. In diesen sammelt sich oft ein sogenannter „Kleister“ an, der aus unerlösten (eingeschlossenen) Gefühlen und Gedanken besteht. Dieser Denk/Gefühlskleister bewirkt, dass ein Mensch immer wieder dieselben negativen Erfahrungen macht.
Zum Beispiel:
- Reinigung und Harmonisierung aller gegenwärtigen und vergangenen Beziehungsmuster
- Erschaffung einer Vertauensbasis damit die grundlegende/tiefste Wunde sich zeigen und angenommen werden kann; dann kann der Heilungsprozess beginnen
- Rückholung von Seelenfragmenten und Aspekten die sich aus dem Seelenkern während eines Traumas oder in einem vergangenen Leben abgetrennt haben. Die Verschmelzung der Seelenselbste mag für viele vielleicht ein anstrengender Schritt sein, doch er ist für die spirituelle Entwicklung absolut notwendig, damit die weniger entwickelten Seelenselbste (die noch nicht so weit sind), transformiert werden können und damit die Möglichkeit gegeben wird, sich weiter zu entwickeln. Wir nehmen aus unseren höheren Aspekten die Kraft, uns selbst weiter zu entwickeln und wieder als eine Einheit erfahren können
- Wiederherstellung des Zustandes des “Freien Willens” damit wir die Möglichkeit wiedererlangen unser Leben bewusst und ohne Störungen so zu gestalten wie es jetzt richtig erscheint
- Reparieren von Rissen und Löchern im gesamten Aurafeld, damit das Energiefeld neu aufgeladen und gestärkt werden kann
- Hereinbringen und verankern der ureigenen Essenz damit wir uns auf der Erde mehr/besser zu Hause fühlen können
- Permanente Klärung von nicht kooperationsbereiten Astralenergien. Oftmals stören astrale Wesen unsere Felder. Entweder bewusst oder unbewusst machen wir mit ihnen, in Momenten von Angst oder Nöten, Vereinbarungen. Diese Wesen setzen sich fest in uns, indem sie uns für gewöhnlich Komfort für einige Aspekte „unseres Selbstes“ versprechen, im Austausch dafür, dass sie indirekt durch uns leben können. Dieser Austausch ist es meistens nicht wert, da das Astrale Wesen auf Störung, der Illusion der Dualität, sowie auf Wesen der niederen Astralwelten basiert. Sie “ernähren” sich oft von den verschiedenen Arten von Süchten – entweder Substanzen oder auch Emotionen – Personen. Einige erfreuen sich wirklich an Ärger und Gewalttätigkeit und werden Argumente und karmische Situationen anspornen, die dann die Intensität des Karmas verstärken. Manchmal sind Beziehungen zwischen Personen in Wirklichkeit eine Beziehung zwischen diesen Wesen, die miteinander verbunden sind! Es ist immer eine Wohltat, diese Wesen zurück ins Licht zu entlassen, so dass sie sich hin zu ihrem nächsten Level der Entwicklung bewegen können, und Sie sind frei von ihrem Einfluss! Die “Freilassung von Wesen” ist eine gute Übung in jedem „spirituellen Hygiene-Programm. Bitte sei dir bewusst bewusst, dass du nur Wesen mit denen du in Verbindung stehst, in Freiheit entlassen kannst. Um das für andere Menschen zu tun braucht es Wissen und Schulung – ist also nichts für Laien!
SPIRITUELLE – ENERGETISCHE EBENE
Zum Beispiel:
- Gefühle von tiefer, reiner Liebe, Freude und Glückseligkeit in uns verankern
- Trennungsschmerz, die die Seele erlebt wenn sie aus dem Urzustand heraustritt heilen
- Karma aus vergangenen und parallelen Existenzen auflösen
- Deine Ur-Matrix aktivieren. Viele von Ihnen haben sich vielleicht schon gefragt, warum sie, obwohl sie so viel spirituelles Wissen angesammelt haben und große Fähigkeiten besitzen, es oftmals nicht umsetzen können. Das liegt an der DNS die noch kodiert ist. Das von dir erworbene Wissen und deine Fähigkeiten sind in deiner Ur-Matrix verankert. Wenn sie aktiviert ist, beginnt sie zu vibrieren. Das ist der Beginn der Dekodierung deiner DNS-Stränge. Dein Wissen und deine Fähigkeiten fangen nun an über deine (neu ausgerichteten) Energiekörper und aus der Seele in dein Wachbewusstsein zu fließen
- eine klarere Vision und Verständnis bezüglich unseres Seelenauftrages bekommen
- eine Verbesserung des Wahrnehmungs- und Sinnesvermögens herstellen, damit unser inneres Wissen und innere Weisheit uns wieder zur Verfügung stehen kann
- sich besser auf unseren inneren heiligen Raum besinnen und so die Frequenzen, Harmonien, downloads, und alle anderen Ressourcen empfangen die unsere Seele bereitgestellt hat
- Energiearbeiten zum Thema Kristallkörperumbau und der „Neue Lichtkörperaufbau“
- Arbeit mit den „verschlüsselten“ Feldern des Gehirns
- Aktivierung der Energie der neuen und inneren Lichtleiter
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Herzlichst, Renate
von Renate | 02/02/2012 | Körper & Heilung |
Der Verlauf unserer Geburt – der Übergang von der vorgeburtlichen Existenz zum postnatalen Leben – ist von zentraler Bedeutung für jede Phase unserer körperlichen und psychischen Entwicklung.
Therapeutische Erfahrung zeigt, dass die Geburt uns ganzheitlich prägt. Kognitive und sprachliche Möglichkeiten diese Erfahrung zu verarbeiten werden erst später erworben. Das Trauma der Geburt berührt unmittelbar unseren Kern und formt unsere zentralen psychosomatischen Strukturen. Ein Zugang zu dieser Erfahrung ist über Körperarbeit möglich.
Das Trauma der Geburt
Die Vorstellung, dass die Geburt ein traumatisches Erlebnis für ein Baby sein kann geht auf Sigmund Freud zurück. Seine zunächst somatischen Beobachtungen an Patienten ließen ihn vom sogenannten Geburtstrauma sprechen. Später sahen er und sein Schüler Otto Rank in der Austreibungsphase und der Trennung von der Mutter die eigentliche Traumatisierung. Dieses für jedes Kind mehr oder weniger traumatische Erlebnis betrachteten sie als Wurzel aller späteren Angstgefühle, sie vermuteten hier auch den Ursprung religiöser Vorstellungen.
Freuds Bereitschaft, die Bedeutung solch früher Erfahrungen als bedeutenden Faktor für die psychische Entwicklung jedes Menschen in Betracht zu ziehen endete mit der Veröffentlichung von Otto Ranks Buch “Das Trauma der Geburt und seine Bedeutung für die Psychoanalyse” (1924). Ranks Theorien verlangten in der Konsequenz nicht weniger als eine vollständige Neuformulierung grundlegender psychoanalytischer Konzepte.
Freuds repressive Haltung diesen Konzepten gegenüber hat seither Psychoanalytiker und Psychotherapeuten aller Schulen geprägt. Und so ist die tiefenpsychosomatische Bedeutung der Geburt in der Schulpsychologie und vor allem in der Psychoanalyse bis heute umstritten.
Geburtsdiagnostik – die tiefenpsychosomatische Bedeutung der Geburt
Die Arbeiten der modernen Prä- und Perinatalpsychologie und Medizin belegen immer klarer, dass der Verlauf unserer Geburt, der Übergang von der vorgeburtlichen Existenz zum postnatalen Leben, von zentraler Bedeutung für jede Phase unserer späteren Entwicklung ist. Das Trauma der Geburt berührt unmittelbar unseren Kern und formt unsere zentralen psychosomatischen Strukturen. Ein Zugang zu dieser Erfahrung ist über Körperarbeit möglich.
In meiner Arbeit mit meinen Klienten erlebe immer wieder wie unglaublich wichtig es ist sich mit der Pränatalen Periode (wenn wir uns im Mutterleib befinden), der eigentlichen Geburt und der Perinatalen Zeit (nach der Geburt) zu befassen und sie genau auszuleuchten um wirklich an unsere Codes und Programmierungen heranzukommen, sie aufzulösen und im Allgemeinen einfach psychisch gesünder zu werden. Basierend auf der bahnbrechenden Arbeit von Dr. Terence Dowling haben wir eine Technik und Methode entwickelt die eine Reinszenierung der eigenen Geburt (inkl. Schwangerschaft) ermöglicht. Durch diese Unterstützung kann die emotionale Bedeutung der Geburt wahrgenommen und ein Bewusstwerden der eigenen tiefenpsychosamtischen Struktur ermöglicht werden. Dies schafft Raum neue Lösungsstrategien auszuprobieren anstatt die eigene Geburtsdynamik unbewusst in jedem Lebensprozess zu wiederholen.
Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um ein einmaliges Bewusstwerden handelt. Unsere Methoden der Verarbeitung der Geburt ist eine immer wieder erneuernde Öffnung des Menschen, die ihn befähigt, wirklich im Leben zu stehen, anstatt in der Enge einer unbewussten Geburtsdynamik gefangen zu bleiben.

Ein Artikel zum Thema „Geburt“ und deren weiterer Auswirkung auf unser Leben – von Dr.Terence Dowling:
„Der Gedanke, daß das Geburtstrauma von fundamentaler Wichtigkeit für die psychische Entwicklung eines Menschen sei, ist nicht neu in der Psychologie. Otto RANK war der erste, der dies in seinem Buch »Das Trauma der Geburt und seine Bedeutung für die
Psychoanalyse« (1924) (1) systematisch erläuterte, und seine Einsicht in die Wichtigkeit des Geburtserlebens ließ ihn den Versuch einer kompletten Neuformulierung der bisherigen psychoanalytischen Theorie und Praxis unternehmen; von FREUD zunächst ebenfalls propagiert und autoritär verteidigt.
RANK behauptete, daß jeder Mensch bei seiner Geburt das größte Trauma seines Lebens überhaupt erleide und ein Leben lang versuche, dies auf jedmögliche Art zu überwinden, stets mit der unbewußten Sehnsucht, in den Mutterleib zurückzukehren. Das Geburts-trauma war so wesentlich für ihn, daß er glaubte, daß nicht nur Ängste, sondern sogar die gesamte psychische Entwicklung eines Individuums auf das bei der Geburt erlittene Trauma zurückgeführt werden können.
RANK zog insbesondere die Möglichkeit in Betracht, daß der Heilungsprozeß, den er bei seinen Patienten beobachtete, durch Geburtssymbole in ihren Träumen und Phantasien dargestellt wurde , und daß die Übertragung ein Wiedererleben der frühesten Fixation des Kindes an die Mutter sei. Das Ende der Therapie, die Lösung des Patienten vom Therapeuten, symbolisierte für ihn die Trennung des Patienten von der Mutter bei der Geburt, d.h. erfolgreiche Therapie durch Abreaktion des Geburtstraumas.
RANKs Buch war Sigmund FREUD gewidmet und erhob den Anspruch, als Gesamtergebnis der von Rank angewandten psychoanalytischen Methode FREUDs in der Patientenbehandlung eine legitime und wichtige Entwicklung in der Psychoanalyse zu sein. Auch FREUD selbst hatte sich seinerzeit dahingehend geäußert, daß die Angst des Kindes während des Geburtsprozesses der Grundtyp für alle späteren Ängste sei, indem er konstatierte: »Der Geburtsakt ist übrigens das erste Angsterlebnis und somit die Quelle und das Vorbild des Angstaffektes« (2).
Auch wird berichtet, das FREUD die Möglichkeit in Erwägung zog, daß ein durch Kaiserschnitt zur Welt gekommenes Kind unterschiedliche Angst-Skripte besäße (3).
Wie dem auch sei, in jedem Fall war RANKs Buch eine Überraschung für orthodoxe Psychoanalytiker. Man war sich klar, daß seine Theorie der Ruf nach einer Reformulierung von Grundkonzeptionen war wie zum Beispiel des Lustprinzips, aus dem der Wunsch wurde, in den Mutterleib zurückzukehren.
Die Theorien RANKs lieferten darüber hinaus eine neue Hermeneutik für die Interpretation von Träumen und universeller Symbolik sowie neues Verständnis hinsichtlich normalen und abnormen Sexualverhaltens, Neurosen, Psychosen sowie des kulturellen Lebens in seiner Gesamtheit. Auch wird berichtet, daß Analytiker rasch Geburtstraumen bei ihren Patienten nach Erscheinen von RANKs Buch entdeckten (4).
FREUD schien zunächst durch RANKs Erkenntnisse tief beeindruckt, fühlte sich jedoch auch angegriffen. Es wird berichtet, daß er sich weigerte, mehr als nur das erste Kapitel von RANKs Buch zu lesen; gab es statt dessen seinen Patienten und fragte sie, was sie davon hielten (5). Er zögerte lange, ein Urteil abzugeben. Nach einigen Monaten schließlich wies er RANKs Theorien entschieden zurück und wandte sich gänzlich von ihnen ab, und schnell hörten auch seine Anhänger auf, Geburtstraumen bei ihren
Patienten zu entdecken (6). Später propagierte FREUD klar und deutlich, daß psychisches Leben erst nach der Geburt beginne, und schrieb: “Die Gefahr der Geburt hat noch keinen psychischen Inhalt“ (7, S. 165), und „ . . . die Geburt wird subjektiv nicht als Trennung von der Mutter erlebt, da diese als Objekt dem durchaus narzißtischen Fötus
völlig unbekannt ist“ (8, S. 161). Wissenschaftliche Begründungen oder psychoanalytische Beobachtungen, die FREUD in seiner autoritären Beurteilung des fetaten Erlebens unterstützt haben könnten, sind nirgendwo von ihm aufgeführt, und man muß hier nach anderen Gründen suchen, weshalb er zu diesem Ergebnis kam“.
Literatur
1. Rank, O., Das Trauma der Geburt und seine Bedeutung für die Psychoanalyse (1924).
2. Freud, S.., Die Traumdeutung (1900), S. 391.
3. This story is reported by D. W. Winnicott, Collected Papers: Through Pediatrics to Psycho-Analysis (1958), S. 175.
4. Glover, E., The Therapeutic Effect of Inexact Interpretations: A Contribution to the Theory of Suggestion, in Int. Journal of Psychoanalysis , XII (1931), S. 397.
5. Taft, J. : Otto Rank, S. 92.
6. Glover, E., op. Cit.
7. Freud, S., Hemmung, Symptom und Angst. GW XIV, S. 165.
8. Freud, S., op. Cit., S. 161.
ADELPHOS – NEUE TATSACHEN DES LEBENS
ÓADELPHOS 2/1
Bildquelle: Shutterstock

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Herzlichst, Renate
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